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Page Background Wir bieten Ihnen : - vollstationäre Pflege - Kurzzeit- und Verhinderungspflege - einen offenen Mittagstisch - Essen auf Rädern - zusätzlich 16 seniorengerechte Mietwohnungen (nur mit Wohnberechtigungsschein), einschl. Notbereitschaft Inmitten der „Rekener Schweiz“ bietet das Seniorenwohnheim St. Ludgerus, 45 Bewohnern/innen ein Leben in familiärer Umgebung. eniorenwohnanlage St. Ludgerus Ansprechpartner: Michaela Rademacher, Dubravka Berisha Am Krankenhaus 1+3 48734 Reken Tel.: 02864-90203-0 Fax: 02864-90203-33 info@st-ludgerus-reken.de www.st-ludgerus-reken.de „Jeder Mensch hat seine ihm eigene Persönlichkeit und Würde die es zu schützen gilt.“ S

Kiek äs!

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GEMEINDE BERICHTE

und auch in Reken nicht in die Höhe

geschnellt ist: „Die Flüchtlinge sind

nicht kriminell, sie suchen Hilfe und

eine sichere Zukunft!“

Nachfragen zur Beschulung, zur

Krankenversorgung, zur Arbeitssitua-

tion, zum Leistungsbezug, zur Mobili-

tät, zur Abschiebung nach abge-

lehnten Asylanträgen und nach sinn-

vollen Möglichkeiten zur Mithilfe bei

der Eingliederung beantworten Ver-

treter der Gemeinde, das Jugendamt,

die Ausländerbehörde, die Bundes-

agentur für Arbeit, die örtliche Polizei

und die Polizei Borken, das Deutsche

Rote Kreuz unter anderem als Betrei-

ber der Notunterkunft imFrankenhof,

die Caritas, ein Team von Soroptimist

International sowie die ehrenamt-

lichen Helfer von „Menschen für Re-

ken“. Die Repräsentanten all dieser

Gruppierungen klären nach der Podi-

umsdiskussion an Marktständen

über ihre Aufgaben, Ziele und Mög-

lichkeiten bei der Bewältigung der

Flüchtlingsproblematik auf. Dabei

gibt es genügend Chancen für jeden,

sich individuell zu informieren und

Kontakte herzustellen.

„Integration im Kleinen durch eh-

renamtliche Initiativen der Bürger

und durch die Übernahme von beglei-

tenden Patenschaften zu Einzelper-

sonen und Familien ist meiner Mei-

nung nach viel besser als Integration

durch den großen Staatsapparat“,

stellt Manuel Deitert fest, womit er

eine Brücke zu den in Reken entstan-

denen Hilfsorganisationen und de-

ren Aktionen schlägt. „Menschen für

Reken“ (MfR) zum Beispiel ist eine

Initiative zur Flüchtlingshilfe, die im

letzten September nach einemAufruf

der Kirchengemeinde St. Heinrich

entstanden ist. Auf Anhieb meldeten

sich 70 Helfer, um die Asylbewerber

zu unterstützen. Mittlerweile sind

mehrere Gruppen gegründet worden.

Es gibt Patenschaftsgruppen und

Teams, die sich in Kooperation mit

den örtlichen Vereinen und mit ein-

zelnen Bürgern um die Überwindung

der Sprachbarriere kümmern und um

eine integrative sportliche wie um

eine kreative künstlerische Betäti-

gung.

Nach Rücksprachemit der Gemein-

de erhalten die Neuankömmlinge

gleich nach ihrer Ankunft eine per-

sönliche Begleitung, bevor sie später

mit der Rekener Infrastruktur, mit

Kindergärten, Schulen, Ärzten, Äm-

tern und Banken vertraut gemacht

werden. Außerdem hat MfR Mitte

Februar im Bahnhof Rekener Pfarr-

heim ein Café der Kulturen eingerich-

tet. Rekenerinnen und Rekener, die

sich in puncto Integration engagie-

ren möchten, können aber auch beim

DRK, bei der Caritas oder bei der

Lembeck-Heidener

Frauengruppe

„Soroptimist International“ mitma-

chen. Bereits seit mehreren Monaten

lädt letztere Gruppierung an jedem

letzten Mittwoch im Monat ab 16.30

Uhr Flüchtlinge und alle interessier-

ten Bürger zu einem interkulturellen

Kennenlernnachmittag ein, zum Bei-

spiel in die Windmühle oder in das

Künstleratelier der Farbmühle im Be-

nediktushof.

Jörg Beßler (Ausländeramt Borken), Klaus Dörschlag (Polizeiwache Borken), Albert Paus

(Menschen für Reken), Gottfried Uphoff (1. Beigeordneter Gemeinde Reken), Rainer

Wiesner (Leiter Sozialamt Reken) und Bürgermeister Manuel Deitert (v.l.n.r.) stehen Rede

und Antwort.