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Kiek äs!

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SCHULE

Mit der künftigen Nutzung des

Schulgebäudes an der Overbergstraße

in Groß Reken haben sich Verwaltung

und Politik schon seit längerer Zeit

beschäftigt. Ins Auge fassten die

Gremien die sukzessive Umgestal-

tung zu einem Familien-, Kultur- und

Bildungszentrum. Realisiert wurde

bereits der Umbau von Räumlich-

keiten zu einemVereins- und Bildungs-

zentrum, zur St. Heinrich-Bücherei

und zu einer Dependance des St.

Heinrich-Kindergartens.

Inhaltliche Schwerpunkte des

weiteren Nutzungskonzeptes sind:

Einrichtung einer Offenen Ganztags-

schule, Einrichtung eines Jugend-

hauses, Erweiterung des Vereins- und

Bildungszentrums und Vergrößerung

OGS der Michaelschule

demnächst in neuen Räumen

der Parkmöglichkeiten, Umbau und

Zurverfügungstellung von Räumen

für den Ortsverein Reken des DRK,

Herrichtung von Klassenräumen für

die Musikschule sowie für eine Frei-

willigenagentur zur Stärkung des

Ehrenamtes.

Nachdemdie beiden letzten verblie-

benenKlassender 2018auslaufenden

Overbergschule in das Schulzentrum

an der Wilhelmstraße umgezogen

sind und dort inzwischen weiter be-

schult werden, konnte in den Som-

merferien mit den ersten Arbeiten

zur Umgestaltung eines Teils des

Komplexes zu einer Offenen Ganz-

tagsschule begonnen werden. Voraus-

sichtlich noch in der ersten Hälfte des

kommenden Jahres wird dieOGS der

Michaelschule in die neuen Räum-

lichkeiten einziehen.

Welche Vorteile ergeben sich dar-

aus für die Kinder? „Kiek äs“ hat Pe-

traKrahl-Döring (45), seit Gründung

der OGS im Jahr 2008 deren Leiterin

und Koordinatorin, dazu einige Fra-

gen gestellt.

Kiek äs:

Warum ist ein Umzug

überhaupt erforderlich?

Petra Krahl-Döring:

„Wir betreuen

täglich ab 11.30Uhr bis um16.30Uhr

aktuell 63 Kinder mit 7 Mitarbeite-

rinnen und Mitarbeitern. Betreuen

heißt dabei nicht nur spielen und

unterhalten. Eine OGS ist ein schuli-

sches Angebot. Die Hausaufgaben

werden unter Anleitung erledigt, es

gibt verschiedene AG’s, wie zum Bei-

spiel ein Kindertheater, und die Kin-

der nehmen bei uns ihr Mittagessen

ein. Weil die zur Verfügung stehen-

den Räume nur 250 qmgroß und für

maximal 50 Kinder ausgelegt sind,

platzen wir schlicht und einfach aus

allen Nähten. Gewisse Angebote

sind aufgrund des Platzmangels ein-

fach nicht mehr möglich. Es gibt keine

Rückzugs- und Ruhemöglichkeiten

mehr für die Kinder, der Lärmpegel

ist zu hoch und es fehlen Spielflächen

im Innen- wie im Außenbereich. Au-

ßerdem können die 60 Kinder der

ÜMI (Übermittagsbetreuung von

11.30 bis 13.15 Uhr ohne schulische

Betreuung) aus ihrem doch etwas

dunklen Keller in unsere bisherigen

Räume wechseln, wenn wir ausgezo-

gen sind. Dort sind sie viel besser

aufgehoben.“

Kiek äs:

Und inwiefern verbes-

sert man sich mit den neuen

Räumlichkeiten?

Petra Krahl-Döring:

„Anstelle von

bisher 250 qm verfügt die OGS

dann über eine Fläche von 700 qm.

Die einstige Pausenhalle der Over-

bergschule wird zu einem Indoor-

Spielplatz umgestaltet, es gibt einen

Wichtige Termine für Eltern

von Kindern im 4. Schuljahr

Tag der Offenen Tür / Schnuppertag

>

Sekundarschule Hohe Mark

Freitag, 18. November, 15 bis 18 Uhr

>

Gymnasium Maria Veen

Samstag, 19. November, 9 bis 13 Uhr

Gemeinsame Infoveranstaltung von der

Sekundarschule Hohe Mark und dem

Gymnasium Maria Veen

>

Ellering-Schule Maria Veen:

Montag, 14. November, 19 Uhr

>

Michaelschule Groß Reken:

Donnerstag, 24. November, 19.30 Uhr

>

Antoniusschule Klein Reken:

Mittwoch, 7. Dezember, 19.30 Uhr

Petra Krahl-Döring zeigt den Kindern der

OGS der Michaelschule, wie viel Platz sie

demnächst haben werden.