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5 0 J AHR E G EME I NDE R E K E N

Als Hülstener Ratsmitglied hat er aktiv am Rekener

Gemeinde-Zusammenschluss mitgewirkt

Zeitzeuge Hermann Benning berichtet!

und verbale Auseinandersetzungen

ab? Kiek äs hat sich darüber mit Her-

mann Benning unterhalten, der als

bekennender Heimatfreund gerne für

ein Interview zur Verfügung stand.

Kiek äs:

Herr Benning, wie ist es vor

50 Jahren zum freiwilligen Zusam-

menschluss der Gemeinden Hülsten,

KleinRekenundGroßRekeninklusive

Maria Veen und Bahnhof Reken zur

Gemeinde Reken gekommen?

Hermann Benning: „Ab Mitte der

60-er Jahre lief imLand eine Diskus-

sion über eine kommunale Neuglie-

derung mit dem Ziel, kleinere Ge-

meinden mit hohem Verwaltungs-

aufwand aufzulösen und eine Um-

strukturierung zu größeren und da-

mit angeblich effektiveren Kommu-

nen durchzuführen. Bis Anfang 1975

sollte diese kommunale Gebietsre-

form in Nordrhein-Westfalen abge-

schlossen sein. Da alle Rekener Ge-

meinden damals ohnehin von Groß

Reken aus verwaltet wurden, lag ein

freiwilliger Zusammenschluss ohne

WerkönntebesserüberdenZusam-

menschluss von Hülsten, Klein Reken

und Groß Reken zur Gemeinde Reken

berichtenals einZeitzeuge?Der heute

88-jährige und früher auf dem famili-

eneigenen Hof am Boombach als

Landwirt tätige Hermann Benning

war seit 1964 Mitglied der CDU-Frak-

tion im Rat der Gemeinde Hülsten,

nach der Verschmelzung von 1979-

1984 Ratsmitglied in Reken. Er war

also persönlich dabei, als sich die da-

mals selbständigen Ortschaften in

intensiven Vorgesprächen aufeinan-

der zubewegten und 1969 die freiwilli-

ge Vereinigung zur Gemeinde Reken

beschlossen wurde. Ging das alles

ohne Reibungen, ohne Animositäten

Der heute 88-jährige Hermann Ben-

ning berichtet als Zeitzeuge und da-

maliges Mitglied des Hülstener Ge-

meinderates über den am 1. Juli 1969

erfolgten Zusammenschluss der Ge-

meinden Hülsten, Klein Reken und

Groß Reken zur Gemeinde Reken.

Hermann Benning (r.) lebt mit

seiner Frau Maria auch heute

noch auf dem Familienhof am

Boom, der seit vielen Jahren von

Sohn Hermann-Josef und

Schwiegertochter Ulrike bewirt-

schaftet wird.

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